Aktuelles
8.6.2010
Heiligenrode
behält Punkte - Mittwoch spielt Wichmannshausen gegen
Reichensachsen
Kassel.
Aufatmen beim TSV Heiligenrode: Der Fußball-Gruppenligist kann endgültig in die
Sommerpause starten und muss am Mittwoch nicht mehr in der Relegationsrunde
antreten.
Das
Verbandssportgericht mit dem Vorsitzenden Adolf Hildebrandt (Kassel) hob am
Dienstagnachmittag den zuvor vom Regionalen Sportgericht verhängten Punktabzug
wieder auf, der den zunächst auf Platz 13 eigentlich geretteten TSV in der
Abschlusstabelle hinter den TSV Wichmannshausen auf
den Relegationsplatz (14) zurückgeworfen hatte.
„Der
Abzug von drei Punkten wird aufgehoben, es bleibt aber bei einer Geldstrafe von
150 Euro für die Heiligenröder“, erklärte Hildebrandt
am späten Nachmittag. Die Begründung des Gerichts: „Der TSV hat Anfeindungen
gegenüber dem Schiedsrichter im Punktspiel beim TSV Wolfsanger am 9. Mai
eingeräumt und wird dafür mit der Geldbuße bestraft. Aber rassistische
Äußerungen von Zuschauern waren im konkreten Fall auch nach den Aussagen der
besser platzierten Linienrichter nicht zweifelsfrei dem Heiligenröder
Verein anzulasten. Und im Zweifel hatten wir damit für den Beklagten zu
entscheiden“, erläutert Hildebrandt.
Weder
dem beschimpften Schiedsrichter vor Ort, noch den beiden Gerichten im Nachgang
sei es gelungen, den Täter und seine Aussage konkret zu benennen. Daher, so
Hildebrandt, sei das Urteil auch unbefriedigend: „Leute, die Schiedsrichter
und/oder Spieler beschimpfen oder gar beleidigen, wollen wir auf den
Sportplätzen nicht haben. Deshalb sind solche Vergehen auch weiterhin
konsequent zu bestrafen, das muss auch den Vereinen sehr bewusst sein. In
diesem Fall aber war kein anderes Urteil möglich.“
Ein
Urteil freilich, das in Heiligenrode für große Erleichterung sorgte: „Wir sind
froh, dass die Mannschaft nicht um den Lohn für ihre sportliche Leistung in
Form des Klassenerhalts gebracht wird“, sagte Vorstandsmitglied Matthias
Schmelz. Der Entscheid entspreche den Eindrücken der Niestetaler,
„dass niemand genau nachvollziehen konnte, wer was gesagt oder gerufen hat“.
Gleichwohl werde das Geschehen nun in Ruhe analysiert - auch um potenzielle
Täter abzuschrecken.
Für
die Relegation bedeutet das Gerichtsurteil: Am Mittwoch um 19 Uhr gastiert -
wie ursprünglich geplant - der TSV Wichmannshausen
zum zweiten Spieltag beim SV Reichensachsen, der am ersten Spieltag 0:1 beim SV
Kaufungen verloren hatte. Am Samstag dann fällt die Entscheidung in der
Relegation, wenn zum letzten Duell die Kaufunger um 16 Uhr bei den Wichmannshäusern antreten.
Am
Mittwoch stehen also in ihrem letzten Einsatz insbesondere die Reichensächser unter Druck, um ihre kleine theoretische
Chance auf den Aufstieg zu wahren. Aber auch Wichmannshausen
muss punkten, um im Rennen zu sein. Die Kaufunger indes können nach dem
Heimerfolg über den SVR, bei dem Tim Henning das goldene Tor erzielte, ganz
entspannt den Ausgang der Mittwoch-Partie verfolgen und für ihr „Endspiel“ am
Samstag um den letzten Platz in der Gruppenliga rüsten. (sam/kp)
Quelle:
www.hna.de am 8.6.2010
17.08.2008
Kunstrasenplatz
nimmt Form an
Seit
Juni sind die Bauarbeiten auf dem Sportgelände an der Karl-Marx Straße nun im
Gange. Nach den umfangreichen Erdarbeiten nimmt der neu zu schaffende Kunstrasenplatz
nun langsam formen an. Die Begrenzungssteine für den
Kunstrasenplatz sowie das Rasen-Kleinspielfeld sind nun gesetzt, die Drainage
ist verlegt und auch die Arbeiten an den Außenanlagen des Platzes haben schon
begonnen. Sollten die Wetterverhältnisse weiterhin so bleiben wie bisher, so
sollte die Fertigstellung des Platzes sicher planmäßig im Oktober/November
dieses Jahres erfolgen.

02.03.2008
Kicken auf Kunstrasen
Neuer Platz in Niestetal soll in diesem Jahr für insgesamt 815 000 Euro
gebaut werden
Von Thomas Stier
Niestetal. Heute
Abend entscheidet das Gemeindeparlament von Niestetal
über den Haushalt 2008. Gewichtiger Teil davon ist der geplante neue
Kunstrasenplatz gegenüber der Wilhelm-Leuschner-Gesamtschule im Ortsteil
Heiligenrode.
Im vergangenen Jahr war der Bau zurückgestellt worden, weil er
erheblich teurer wird als geplant. Nun liege ein Konzept für die Sportanlagen
an der Karl-Marx-Straße vor, das bis zum Jahr 2011 Investitionen von insgesamt
1,811 Millionen Euro vorsehe, berichtete Bürgermeister Andreas Siebert.
So könnte es kommen:
In diesem Jahr wird für 775 000 Euro der neue Kunstrasenplatz
mit einer modernen Flutlichtanlage gebaut, Teile der bestehenden Lichtanlage
können dabei weiterverwendet werden. Die vorhandene Wurfanlage muss verlegt
werden, weil der Kunstrasen Hammerwürfe nicht verkraften würde.
Für einen Trainingsplatz und Freiflächen sollen weitere 40 000
Euro ausgegeben werden. Oberhalb des neuen Spielfeldes könnte ein weiterer
Minispielplatz entstehen. Der kommt aber nur dann, wenn Niestetal
beim Programm des Deutschen Fußballbundes zur Schaffung von rund 1000
Bolzplätzen bedacht wird.
Im Jahr 2009 würden dann die Erweiterung und Sanierung des 1984
erbauten Sporthauses beginnen, das schon längst nicht mehr den Anforderungen
genügt. Der Landessportbund hat für die Neugestaltung Vorschläge gemacht, an
denen sich die Gemeinde weit gehend orientieren wolle, erläuterte Bürgermeister
Siebert.
Los ginge es mit einem Anbau für 284 000 Euro, in dem in etwa
die vorhandenen Räume noch einmal geschaffen werden sollen. Erst dies macht die
räumliche Trennung der Bereiche für Männer und Frauen möglich, die heute vor
allem bei leichtathletischen Wettkämpfen vermisst wird. 18 000 Euro wären im
nächsten Jahr für Abriss und Neubau der Grillstation eingeplant.
Im Jahr 2010 könnte dann die Sanierung des alten Gebäudeteils
folgen, die mit 144 000 Euro kalkuliert ist. Während der Bauzeit würde der
Neubau durch die Sportler genutzt.
Die Investitionsphase könnte schließlich im Jahr 2011 auslaufen.
Dann könnte für 435 000 Euro das Obergeschoss des Sporthauses zu einem
Versammlungsraum ausgebaut werden, der vom TSV Heiligenrode, aber auch anderen
Gruppen der Gemeinde genutzt werden könnte.
Nicht anfreunden kann sich Siebert mit dem Vorschlag des LSB
Hessen, den zweiten Sportplatz in Heiligenrode am Ortsausgang Richtung Uschlag aufzugeben. Siebert: "Die Leuschner-Schule
wird zur Ganztagsschule werden. Dann brauchen wir alle sportlichen
Übungsflächen, die wir haben." Auch der Zweitsportplatz in Heiligenrode
werde gut genutzt.
Quelle: www.hna.de